von Torsten Loose und Florian Stoffels
Das Große Mausohr ( Myotis myotis )gehört zu den streng geschützten Arten, deshalb ist der gezielte Quartierschutz von besonderer Bedeutung. Diese recht große Fledermausart mit einer Spannweite von bis zu 40 cm ernährt sich hauptsächlich von Laufkäferarten und anderen großen Insekten.
Das jährliche Zählen und Überwachen der Wochenstube, macht schon Spaß und ist auch wichtig.
Am Anfang waren es nur 60 Tiere, durch bauliche Veränderungen konnten die störenden Haustauben außen vor gehalten werden. Diese Ruhe hat, diesen Tieren anscheinend
gut getan, so dass die Wochenstube auf bis zu 500 – 600 Individuen anwachsen konnte. Das ist ein außerordentlicher Erfolg, wo die Gruppe sehr stolz sein kann.
Allerdings müssen wir einmal im Jahr einen großen Reinigungseinsatz starten, der Kot dieser Tiere sammelt sich an und muss beseitigt werden. Sind sehr viele Tiere in der Wochenstube kehren wir bis zu 500 kg jährlich zusammen. 2009 waren etwas weniger Tiere in der Wochenstube vorhanden. Möglicherweise gab es Verluste in den Winterquartieren (alte Bergwerkstollen )