Die erste Brut 2017

Für unsere Vögel war der Frühling 2017 eine schwere Zeit. Zu kühl, zu heiß, zu trocken. Viele Vögel fanden nicht genügend Nahrung um ihre Jungen zu versorgen, viele Jungtiere mussten sterben.

 

Auf Grund der wenigen Insekten wird das Nahrungsangebot immer spärlicher. Selbst durch Zufütterung per Futterstelle ist eine ausreichende Versorgung der zur Aufzucht der Jungtiere dringend benötigten eiweißhaltigen Nahrung nicht mehr gegeben.

Es fehlen die abwechslungsreichen bunten Blumenwiesen, die wir von früher her kennen. Dort, in einer intakten Welt, leben all die Insekten die unsere einheimischen Vögel als Futter brauchen. Jeder Gartenbesitzer kann mit einer wilden Ecke im eigenen Garten eine kleine Insel für die Vögel und andere Kleintiere schaffen.

 

Brennnesseln, "Un-Kraut", Wildkräuter, Bienenblumen, einheimische Pflanzen sind wichtig für ein gesundes Klima im Garten. Bauern können mit einen Blumenstreifen an der Wiese, oder einem „Lerchenfenster“ – ein mittig stehangelassener Wiesenstreifen – einen weiteren Lebensraum bereitstellen.

Mittlerweile sind viele Blumen in den Gärten von Läusen, Mehltau befallen. Vielleicht gelingt es den Vögeln die zweite Brut gesund aufzuziehen. Damit wir dem fröhlichen Gezwitscher weiterhin lauschen können...

 

Infos zu einem naturnah gestalteten Garten finden Sie hier.

(lt)

Die Kinderstube

Mit den Nistkästen des NABU helfen Sie unseren einheimischen Vögeln.

Nistkastenpflege

Wir von der NABU Ortsgruppe Waldbreitbach bringen im Laufe einer Saison viele neue Nistkästen für individuelle Wohnwünsche an. 

Song Contest

Wer singt denn da? Lernen Sie die unterschiedlichen Vogelstimmen kennen.