Familien-Sommerwanderung

Unsere Nabu-Wanderung 2018 mit anschließendem Abendessen führte uns auf dem schönen Höhenweg  vom Kloster in Glockscheid über die Luh nach Verscheid.

 

Datum: Samstag,  9. Juni 2018

Start: 16:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz der Klosterbergterrassen in Glockscheid

Wir starten pünktlich um 16:00 Uhr. Vom Kloster in Glockscheid gehts am Luh-Kapellchen vorbei auf den Wanderwegen W2, N2 und B1 nach Verscheid zum Gasthaus Paganetti "Zur Erholung". Dort kehren wir zum Abendessen ein und verbringen einen schönen Abend mit Gleichgesinnten.

Alle Nabu-Mitglieder, Familienmitglieder, Kinder und Freunde sind herzlich willkommen!


Frühjahr 2017 - schwere Zeiten  für Vögel

Für unsere Vögel war der Frühling 2017 eine schwere Zeit. Zu kühl, zu heiß, zu trocken. Viele Vögel fanden nicht genügend Nahrung um ihre Jungen zu versorgen, viele Jungtiere mussten sterben. Aufgrund der schwindenden Anzahl von Insekten wird das Nahrungsangebot für Vögel zunehmend spärlicher. Selbst durch Zufütterung per Futterstelle ist die ausreichende Versorgung der zur Aufzucht der Jungtiere dringend benötigten eiweißhaltigen Nahrung nicht mehr gesichert.

Es fehlen die abwechslungsreichen bunten Blumenwiesen, die wir von früher her kennen. In einer intakten Wiesenwelt leben all die Insekten die unsere einheimischen Vögel als Futter brauchen. Jeder Gartenbesitzer kann mit einer wilden Ecke im eigenen Garten eine kleine Insel für Vögel und Kleintiere schaffen.

 

Brennnesseln, "Unkraut", Wildkräuter, Bienenblumen und einheimische Pflanzen sind wichtig für ein gesundes Klima im Garten. Bauern können mit einen Blumenstreifen an der Wiese, oder einem „Lerchenfenster“ – ein mittig stehangelassener Wiesenstreifen – einen weiteren Lebensraum bereitstellen. Helden Sie den Vögeln – damit wir ihrem Gezwitscher und Gesang auch in Zukunft lauschen können...

 

Infos zu einem naturnah gestalteten Garten finden Sie hier.


Vortrag "Gifte – Waffen oder Medizin?"

Auf dem Fachvortrag informierte NABU-Mitglied Eduard Immel über Gifte – einem Teilbereich der Toxikologie. 

Nahezu jedes zehnte Tier auf der Erde ist giftig. Viele Gifte, wie zum Beispiel Schlangengift, werden in der Medizin und Homöopathie als Heilmittel verwendet. Verschiedene Tierarten sondern Gifte zum eigenen Schutz über die Haut ab. Auch bei der Futterbeschaffung oder in der Verteidigung kommen Gifte zum Einsatz.

Im Mittelpunkt des Vortrages stand  die Wirkung der Gifte. Anhand von Präsentationen wurden die Wege des Giftes im menschlichen Körper und die Auswirkungen auf den neurologischen Bereich dargestellt.

Als lebende Modelle waren beim Vortrag eine Kornnatter, Amerikanischer Tausendfüßler, Vogelspinne (giftig!) und der Europäische Pfeilgiftfrosch (giftig) zu sehen.


Dorffest in Niederbreitbach

Am 10.September 2017 – am Tag des Denkmals – hat die Ortsgruppe Waldbreitbach die Gelegenheit genutzt und war zu Gast beim Dorffest des Ortsvereins Niederbreitbach.

An unserem Info-Stand im Heimatmuseum Niederbreitbach konnten sich Interessierte bei persönlichen Fragen rund um die heimische Vogel- und Tierwelt, Garten und Ökologie gründlich informieren. Es bestand vermehrt Bedarf an Beratung rund um Insektenrückgang, Vogelbrut, Umweltverschmutzung und die Auswirkungen auf die Natur.

Außerdem haben wir unterschiedliche Behausungen für Fledermäuse und Nistkästen für Vögel vorgestellt. Viele Informationen rund um den Nabu, Broschüren und Anregungen konnten mit nach Hause genommen werden.

 

Nabu-Stand im Heimatmuseum Niederbreitbach, Foto: M.Buhr
Nabu-Stand im Heimatmuseum Niederbreitbach, Foto: M.Buhr

Ausflug zum Lava-Dome Mendig

Am 29. April 2017 war es mal wieder soweit. Die NABU-Ortsgruppe Waldbreitbach war unterwegs auf Erkundungstour in der näheren Umgebung. Diesmal führte uns unser Ausflug an einem schönen und sonnigen Samstag zum Lava Dome nach Mendig. Wir trafen uns alle am Eingang und wurden in einer extra für uns organisierten Führung über Entstehung und Geschichte der  Eifel und des Neuwieder Beckens unterhaltsam aufgeklärt und informiert.

Die anschließende Besichtigung  des Lavakellers vertiefte unsere Eindrücke. Der Lavakeller Mendig ist ein Labyrinth aus Stollen und Gängen noch aus den Zeiten als hier der Basalt abgebaut wurde. In 30 Metern unter der Erdoberfläche und bei Temperaturen unter 10 Grad wurde uns schon ein wenig fröstelig, zumal das Regenwasser, das durch das Gestein tröpfelt, uns ganz schön abgekühlt hat.

 

Nach dem Aufstieg über 150 steile Treppenstufen waren wir dann reif für den zweiten Teil des Ausflugs. Ein Restaurantbesuch mit köstlichen Speisen und Getränken rundete den Tag perfekt ab.